Picture Publisher 8: Zusätzliche Effekte


Nutzen Sie externe Filter im Picture Publisher, die dem Adobe-Standard entsprechen.

Mit Hilfe externer Effektfilter erweitern Sie die Leistungsfähigkeit des Picture Publisher. Das Programm akzeptiert Filter-Plug-Ins, die mit dem Adobe-Standard kompatibel sind.

Haben Sie beispielsweise das Grafikprogramm Photoshop installiert, können Sie dessen Filter auch im Picture Publisher nutzen. Dazu kopieren Sie die Filterdateien in das Unterverzeichnis Plugins der Picture-Publisher-Installation.

Beenden Sie den Picture Publisher. Mit einem Dateimanager, etwa dem Windows Explorer, öffnen Sie einen Ordner, der Filterdateien enthält. Alternativ nutzen Sie die Windows-Suchfunktion für Dateien und Ordner, um solche Dateien auf Ihrer Festplatte zu finden. Geben Sie dazu als Suchmaske *.8bf in das Feld Name ein und durchsuchen alle lokalen Festplatten.

Um die zusätzliche Effekte zu nutzen, kopieren Sie die gewünschten Filterdateien in das Plugins-Verzeichnis des Picture Publisher, das Sie standardmäßig unter

C:\Programme\Micrografx\Picture Publisher\Plugins

finden. Starten Sie anschließend den Picture Publisher. Laden Sie eine beliebige Grafik mit mindestens 16 Bit Farbtiefe. Im Menü Effekte finden Sie nun die zusätzliche Effektfilter, die teilweise in neuen Untermenüs angeordnet sind.

Die Namen der Filter-Dateien geben oft Aufschluss über die Funktion. Zum Beispiel verbirgt sich hinter Ocean Ripple.8bf das Effektfilter Ozeanwellen. Installieren Sie diese Datei, finden Sie anschließend den Befehl Ozeanwellen (zweimal aufgrund eines Bugs) im Untermenü Verzerrungsfilter.
 

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Erschienen in: PC Magazin, Ausgabe 08/2002