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WinWord 97: Schwarze Liste
Verbessern Sie Ihren Schreibstil mit Hilfe einer Ausschlußliste für die Rechtschreibprüfung.
WinWord bietet die wenig bekannte Option, eine Ausschlußliste für die Rechtschreibprüfung anzulegen. Die Rechtschreibprüfung moniert dann automatisch alle Begriffe, die in dieser Liste enthalten sind. Auf diese Weise können Sie Ihren Schreibstil verbessern, indem Sie orthographisch korrekte, aber stilistisch unglückliche Begriffe wie "beinhalten" oder "insbesondere" in die Ausschlußliste eintragen.
Mit dieser Methode kommen Sie auch Tippfehlern auf die Spur, die normalerweise nicht erkannt werden. Ein Beispiel: Durch einen Buchstabendreher wird aus dem Wort "Weise" der ebenfalls korrekte Begriff "Wiese", der aber im Kontext natürlich falsch ist. Wenn Sie "Wiese" in die Ausschlußliste eintragen, macht Sie die Rechtschreibprüfung auf diesen Fehler aufmerksam.
Die entsprechende Liste muß als unformatierter ANSI-Text im gleichen Verzeichnis abgespeichert werden, in dem sich die Daten der Rechtschreibprüfung befinden. Der Dateiname der Ausschlußliste ist im vorderen Teil identisch mit der entsprechenden Wörterbuchdatei, beispielsweise MSSP2_GE.LEX, enthält aber die Endung EXC.
Sie können diese Liste direkt in WinWord anlegen. Tragen Sie dazu in ein leeres Dokument alle unerwünschten Begriffe zeilenweise untereinander ein. Dann benutzen Sie den Befehl Datei/Speichern unter und wechseln in das Unterverzeichnis Programme/Gemeinsame Dateien/Microsoft Shared/Proof. Stellen Sie nun als Dateityp Nur Text ein, vergeben den Dateinamen MSSP2_GE und speichern die Datei ab.
Anschließend ändern Sie mit dem Windows-Explorer die Endung ..TXT dieser Datei in .EXC, so daß die Datei den Namen MSSP2_GE.EXC erhält.
Entsprechend können Sie auch eine englischsprachige Ausschlußliste mit dem Dateinamen MSSP2_EN.EXC anlegen.
Nach einem Neustart von WinWord moniert die Rechtschreibprüfung alle Begriffe, die in der Ausschlußliste eingetragen sind. Die entsprechende Datei können Sie natürlich jederzeit erweitern und bearbeiten.
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