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Word 95-2000: AutoKorrektur zuweisen
Zwingen Sie jede Word-Version dazu, die von Ihnen gewünschte AutoKorrektur-Liste zu verwenden.
In Sachen AutoKorrektur herrscht das Chaos. Setzen Sie beispielsweise Word 95 und 97 parallel ein, arbeitet jedes Programm ärgerlicherweise mit einer anderen AutoKorrektur-Liste. Um hier den Status Quo anzugleichen, weisen Sie durch Änderungen an der Windows-Registry jeder Word-Version die gewünschte Liste zu.
Die AutoKorrektur-Dateien befinden sich standardmäßig im Windows-Verzeichnis und tragen die Bezeichnung <USERNAME>000.acl (Version 95) beziehungsweise <USERNAME>.acl (Version 97). Ist Ihr Windows-Username Meier, heißen diese Dateien Meier000.acl oder Meier.acl.
Möchten Sie beispielsweise Ihre AutoKorrektur-Liste aus Word 95 in Word 97 nutzen, erstellen Sie zunächst im Windows-Verzeichnis eine Kopie der Datei <USERNAME>000.acl mit der Bezeichnung <USERNAME>001.acl.
Starten Sie dann den Registriereditor mit Start/Ausführen/regedit und öffnen folgenden Ordner:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\8.0\Common\AutoCorrect
Klicken Sie nun im rechten Fenster doppelt auf den Schlüssel Path. Im Dialog ändern Sie den Namen der ACL-Datei, in diesem Beispiel in C:\Windows\<USERNAME>001.ACL. Mit OK übernehmen Sie die Änderung.
Für Word 2000 funktioniert dies entsprechend, wobei Sie hier im Registry-Ordner Office in das Unterverzeichnis 9.0 wechseln.
Anschließend steht die angegebene Liste im Programm zur Verfügung. Auf die Einträge der ursprünglichen ACL-Datei müssen Sie allerdings verzichten.
Word-95-Anwender tragen die gewünschte ACL-Datei in folgendem Registry-Ordner ein:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Microsoft Office\95\AutoCorrect\List
Beachten Sie bitte, daß Sie hier keine ACL-Dateien von neueren Word-Versionen verwenden können, da Word 95 diese nicht korrekt liest. Grundsätzlich ist es auch nicht möglich, die gleiche ACL-Datei parallel in mehreren Word-Programmen einzusetzen, da neue Einträge von den Schwesterprogrammen nicht übernommen werden.
Sie können natürlich auch eine externe ACL-Datei nutzen, die beispielsweise von einem Notebook stammt. Kopieren Sie diese Datei ins Windows-Verzeichnis und gehen vor wie beschrieben. Wird dabei eine vorhandene ACL-Datei überschrieben, erstellen Sie vorher eine Sicherheitskopie dieser Datei. Dies erledigen Sie mit einem Dateimanager, beispielsweise dem Windows Explorer. Kopieren sie einfach die ACL-Datei in einen anderen Ordner.
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